Die EAG hat die Vorbereitungen zur Einbindung der Abfallverwertungsanlage Premnitz in das Nahwärmenetz Brandenburg an der Havel kaum beendet, da beginnt für das EAG-Team vor Ort schon die nächste Phase des Projekts. Bereits am 07. Juli wurden beim Kickoff-Meeting die genauen Details für die anstehenden Arbeiten besprochen. Nicht nur der außergewöhnlich, straffe Terminplan, sondern auch das Arbeiten an zwei Standorten gleichzeitig sind hierbei eine besondere Herausforderung. Durch den Ausbau des Netzes und den dadurch steigenden Wärmebedarf, werden zusätzlich 45MWth (Megawatt thermisch / Stunde) an Versorgungsleistung geschaffen.
Diese Wärme steht in Form von Dampf in der Abfallverwertungsanlage in Premnitz zur Verfügung und wird mithilfe von Dampfkondensatoren in die Transportleitung eingespeist. Anschließend erfolgt die Wärmeübertragung im Heizkraftwerk in Brandenburg über Röhrenwärmetauscher in das Nahwärmenetz. Beide Standorte werden mit Netzpumpen ausgestattet, von denen die Hauptarbeit in der WÜST (Wärmeüberträgerstation) Premnitz verrichtet wird. Hierbei soll bevorzugt die Turbopumpe zum Einsatz kommen.
Die EAG wird als Hauptverantwortlicher für das Projekt die einzelnen Gewerke, wie ESMR- Leistungen, Fundament und Stahlbau koordinieren, so wie für die Beschaffung des Equipments und den Rohrleitungsbau zuständig sein. Bis zur Mitte des Jahres 2023 werden die Bauarbeiten an den Standorten Premnitz und Brandenburg an der Havel zeitgleich beendet sein.

