Power-To-Heat Anlagen sind derzeit bei Energieversorgern und Betreibern von Fernwärmenetzen hoch im Kurs und das nicht ohne Grund. PtH-Anlagen können perfekt in die bestehenden Kreisläufe zur Wärmeerzeugung der Energieversorger integriert werden, sie nutzen überschüssigen Strom, um die Energie in Form von Wärme speichern zu können und sind zeitlich flexibel nutzbar.
Auch in Jena wird die Energieanlagen Greifswald GmbH eine PtH-Anlage mit 50 MW Leistung liefern, montieren und in die bestehende Struktur integrieren. Es werden alle notwendigen Komponenten und deren elektrischer Versorgung inklusive der Steuerung durch die EAG geplant, geliefert und angeschlossen.
Die vom Kessel erzeugte thermische Energie wird in das bestehenden Fernwärmenetz der Stadt Jena eingespeist und /oder in den bereits vorhandenen Wärmespeichern gespeichert. Die Anlage wird so geplant, dass zwei weitere Elektrodenkessel mit gleicher Leistung in die Wärmeversorgung der Stadt Jena integriert werden können. Damit würde die Anlage in Zukunft mit einer Gesamtleistung von 150 MW zur Sicherstellung der Wärmeversorgung beitragen.


