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Power-to-Heat-Anlagen

Strom nutzen statt abregeln.

Power-to-Heat-Anlagen wandeln überschüssigen erneuerbaren Strom gezielt in nutzbare Wärme um – eine wichtige Flexibilitätsoption für ein treibhausgasneutrales Energiesystem.

Bedeutung für die Wärmewende:

Warum dieser Geschäftsbereich zählt.

Versorgungssicherheit wird erhöht: PtH-Anlagen erweitern den Erzeugungsmix und verringern die Abhängigkeit von einzelnen Brennstoffen und Energieimporten.
Fossile Wärmeerzeuger werden ersetzt: Sie reduzieren den Einsatz von Erdgas, Heizöl und Kohle.
Erneuerbarer Strom wird für den Wärmesektor nutzbar: Wind- und Solarstrom werden in nachhaltige Wärme umgewandelt.
Stromüberschüsse können sinnvoll genutzt werden: Überschüssiger Strom kann in Wärme umgewandelt und in Warmwasser- oder Großwärmespeichern für einen späteren Bedarf vorgehalten werden.
Die Wärmewende wird beschleunigt: Die Technologie ist bereits verfügbar, skalierbar und kann sowohl in kommunale Wärmenetze als auch in industrielle Versorgungssysteme integriert werden.
Strom- und Wärmesektor werden gekoppelt: Es entsteht ein flexibleres, effizienteres und stärker integriertes Energiesystem.

Technik & Funktionsweise

Die Anlage

Power-to-Heat-Anlagen erzeugen Wärme durch den Einsatz elektrischer Energie – im großtechnischen Bereich meist über Elektrodenkessel. Zwischen den Elektroden fließt Strom durch das Wasser, dessen elektrischer Widerstand zur Wärmebildung führt; die thermische Energie wird unmittelbar an das Heizmedium übertragen. Zum Aufbau gehören neben dem Elektrodenkessel der elektrische Netzanschluss, Transformatoren, Schaltanlagen sowie Mess-, Steuer- und Regelungstechnik.

Markt, Regulierung & Förderung

Warum jetzt?

Im Zuge der Energiewende („Nutzen statt Abregeln“) gewinnen Power-to-Heat-Anlagen massiv an Bedeutung. Die Reform des Energiewirtschaftsgesetzes (§ 13k EnWG) verbessert die Rahmenbedingungen für den netzdienlichen Betrieb. Über die Bundesförderung für effiziente Wärmenetze sind Investitionszuschüsse von bis zu 40 % möglich. Bis 2030 ist die Integration von Power-to-Heat-Anlagen für jeden Wärmenetzbetreiber essenziell, um erneuerbare Quoten bei gleichzeitiger Netzstabilisierung zu erfüllen.

Unsere Leistung

EAG als Realisierungspartner.

Technische Projektentwicklung und Überführung des Power-to-Heat-Konzepts in eine realisierbare Anlagenlösung
Detail- und Ausführungsplanung der erforderlichen Energie-, Wärme- und Prozessinfrastruktur
Integration von Elektrodenkesseln, Widerstandskesseln oder Großwärmepumpen in bestehende Erzeugungsanlagen und Wärmenetze
Planung und Auslegung der Rohrleitungssysteme für Heizwasser, Dampf, Kondensat und weitere Prozessmedien
Montage von Wärmeerzeugern, Wärmetauschern, Pumpen, Armaturen, Speichern und Nebenanlagen
Realisierung des erforderlichen Stahl- und Anlagenbaus, einschließlich Tragkonstruktionen, Bühnen und Rohrhalterungen
Koordination der Schnittstellen zur Elektro-, Mess-, Steuerungs- und Regelungstechnik sowie zum Netzanschluss
Prüfung, Dokumentation und Unterstützung bei der Inbetriebnahme der Gesamtanlage
Wartung, Instandhaltung und technische Optimierung der Power-to-Heat-Anlage über den gesamten Lebenszyklus hinweg
Referenzprojekte zu diesem Geschäftsbereich

Energie denken.
Infrastruktur bauen.

Sie planen ein Projekt in diesem Bereich? Sprechen Sie mit uns – wir realisieren Ihre Anlage sicher, effizient und termingerecht, von der Planung bis zur Inbetriebnahme.

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