
Geschäftsbereich
Wärmeauskopplung
Ungenutzte Energie nutzbar machen.
Wärmeauskopplung erschließt die in industriellen Prozessen ungenutzte thermische Restenergie für eine weiterführende Nutzung – einer der größten Hebel für die Wärmewende.
Ein Schlüssel für die Wärmewende:
Warum dieser Geschäftsbereich zählt.
Technik & Funktionsweise
Die Anlage
Über Wärmetauscher wird die Wärme aus gasförmigen oder flüssigen Medien auf ein nutzbares Temperaturniveau übertragen. Technisch entscheidend sind die präzise Abstimmung von Wärmequelle und Wärmesenke, die Einbindung von Speichern bei zeitlichen Differenzen zwischen Wärmeangebot und -bedarf sowie die Beständigkeit der Komponenten gegenüber medienspezifischen Belastungen. Ziel ist es, Abwärme nutzbar zu machen, ohne Stabilität und Verfügbarkeit des Primärprozesses zu beeinträchtigen.
Markt, Regulierung & Förderung
Warum jetzt?
Das Energieeffizienzgesetz markiert einen Wendepunkt: Unternehmen mit einem Endenergieverbrauch über 2,5 GWh sind seit 2024 verpflichtet, Abwärme zu vermeiden oder zu nutzen. Unvermeidbare Abwärme ist seit dem 1. Januar 2024 nach dem Wärmeplanungsgesetz der Wärme aus erneuerbaren Energien gleichgestellt. Ab 2026 müssen wesentliche Abwärmequellen jährlich an die „Plattform für Abwärme“ gemeldet werden – aktuell über 26.000 Potenziale mit mehr als 254 TWh. Die Bundesförderung für effiziente Wärmenetze unterstützt Auskopplungssysteme mit Zuschüssen von bis zu 40 %. Bis 2045 soll industrielle Abwärme zu einer zentralen Säule der treibhausgasneutralen Wärmeversorgung werden.
Unsere Leistung
EAG als Realisierungspartner.
Weitere Geschäftsbereiche
Energie denken.
Infrastruktur bauen.
Sie planen ein Projekt in diesem Bereich? Sprechen Sie mit uns – wir realisieren Ihre Anlage sicher, effizient und termingerecht, von der Planung bis zur Inbetriebnahme.



